Gedanken zu Ursache und Wirkung

Frage nach Chancen und Lösungen der "Corona Pandemie" - Gedanken zu Ursache und Wirkung

English translation

Ich würde gerne einige Gedanken teilen, die eventuell dabei helfen neue Antworten zu finden oder auch neue Sichtweisen auf die Ursachen, die aus meiner Sicht viel tiefer liegen als in der aktuellen Politik, der Berichterstattung durch die Medien oder der öffentlichen Diskussion um Covid. Ein wesentliches Problems ist jedoch, dass wir häufig weder die Ursachen für unser Leiden kennen noch wissen, wohin wir eigentlich wollen. Leiden kann dabei sowohl auf persönlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene verstanden werden, ob es nun Kriege sind die geführt werden, Umweltverschmutzung, Krankheit, Einsamkeit oder fehlende Liebe. All jenes, was uns im täglichen Leben stört und das wir als nicht gut befinden, könnte man umfassend als Leid bezeichnen, da es zwangsläufig in der einen oder anderen Form zu eben diesem führt. Es gibt einen hervorragenden Artikel von Dr. Caroline Leaf über die Auswirkungen von Einsamkeit und Isolation auf unsere Gesundheit, in Anbetracht der aktuellen Situation zeigt sich dabei, wie wenig Verständnis wir allgemein für Ursache und Wirkung, gerade auch in Bezug auf unsere eigene Gesundheit haben.

https://drleaf.com/blogs/news/the-loneliness-epidemic

Ich möchte mit einer Erkenntnis beginnen, die aus meiner Sicht grundlegend für alles andere ist. Frieden umfasst alle Menschen, alle Lebewesen und Pflanzen, unsere Mutter Erde ebenso wie das Universum, aber auch unse selber. Es ist nicht möglich Frieden zu schaffen, wenn wir jemanden oder etwas davon ausschließen, alle Lebensformen haben Ihre Berechtigung und Ihre Notwendigkeit. Leben selbst entsteht aus einer Notwendigkeit heraus, dass kann eine Biene oder eine Blume sein, die Mutter die Ihr Kind stillt aber auch der Krieg, den wir gegen ein anderes Land oder eben auch gegen ein Virus führen. Es gibt natürlich keine oder besser gesagt keine natürliche Notwendigkeit Kriege zu führen, es wäre ebenso möglich ein Leben im Einklang und in Frieden mit sich selber und seiner Umwelt zu führen, aber wir schaffen diese Notwendigkeit indem wir (innere) Feindbilder erschaffen. Unser Denken und Handeln hat immer Konsequenzen, diese können gut oder schlecht sein, die negativen Folgen sind dabei aber ebenso relevant wie die positiven, denn ohne mögliche Konsequenzen würde unser Leben in Bedeutungslosigkeit zerfallen.

Nun warum ist diese Erkenntnis so wichtig und welche Rolle spielt sie bei bei der Frage danach, wie es weiter gehen soll und wohin wir wollen ? Wir müssen erkennen, dass es eine Notwendigkeit für die Dinge gibt, die aktuell in der Welt und in unserem Leben passieren und die sehr viel Leid verursachen. Indem wir Feindbilder erschaffen und diese bekämpfen, lösen wir diese Konflikte nicht, viel mehr schaffen wir neue und verstärken den Konflikt. Das heißt natürlich nicht, dass wir die Augen verschließen und alles für gut befinden sollen, wir sollten aber lediglich die Taten und nicht den Menschen dahinter verurteilen, das Ziel muss immer sein, alle Menschen mit einzuschließen. Im Kern ist jeder Mensch gut und benötigt Liebe, Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Hier lässt sich auch eine Parallele zur modernen Medizin ziehen, wir sehen die Krankheit, das Virus, die Krebszelle als einen Feind, den es zu bekämpfen gilt. Sie dürften nur zu gut wissen, dass ein Kampf gegen die Krankheit z.B. gegen Krebs nicht besonders sinnvoll ist. Krebs entsteht aus einer Notwendigkeit heraus und gewährleistet unsere Lebensfähigkeit mit dem Ziel wieder ein Gleichgewicht im Körper herzustellen. Die Ursachen liegen viel mehr in unserem Denken und Handeln, einem traumatischen Erlebnis, Stress, Einsamkeit oder fehlender Liebe. Ich glaube es war Sokratis der gesagt hat, er sei von einem Dämonen besessen. Dieser Dämon ist immer dann erschienen wenn er falsch handelte, er hat ihm seine Fehler aufgezeigt und half ihm dabei, ein besseres Leben zu führen. Heute stellen wir das ganze auf den Kopf und machen den Dämonen für unsere falsches Handeln verantwortlich, wir weigern uns unser falsches Verhalten zu ändern und beschuldigen dann dessen Folgen die Ursache zu sein, Krebs ist die Folge nicht die Ursache unserer Erkrankung.

Es gibt wunderbare Vorträge und Forschung von Dr Zach Bush über die Ursachen und unser Verständnis von Krankheit z.B. der Bedeutung von Viren für unser Gesundheit. Ein aus meiner Sicht ganz wichtiger Punkt seiner Forschung ist der, dass beispielsweise Krebszellen immer isolierte Zellen sind, die nicht mehr mit anderen Zellen kommunizieren. Übertragen wir diesen Gedanken auf die aktuelle Situation, auf unser gemeinschaftliches miteinander, dann müssen wir uns zwangsläufig fragen, was wir uns eigentlich con Social Distancing, Quarantäne und Isolation, Maskenpflicht und der damit verbundenen Verdeckung sämtlicher Gefühle und Emotionen erwarten ? Wenn dieses Verhalten in unserem Körper Krebs verursacht, was verursacht dieses Verhalten dann in unserer Gesellschaft ?

https://www.youtube.com/watch?v=X-AfDI9wgDQ

Eine weitere zentrale Frage die aus dem Gedanken des Feindbildes entsteht, ist die nach Gut und Böse. Wieso gibt es scheinbar gute und schlechte Menschen, wie definiert sich gutes und schlechtes und wer entscheidet darüber, was gut und was schlecht ist oder handelt es sich lediglich um eine natürliche Polarität ? Gibt es gutes und schlechtes in der Natur z.B. Heilpflanzen und Unkraut, oder existieren Gut und Böse lediglich als ein theoretisches Konstrukt in unserem Bewusstsein, welches sich in seiner Folge durch unser (negatives) Denken und Handeln in der physischen "Realität" manifestiert ?

In der Bibel fängt die Geschichte der Menschheit mit Adam und Eva im Paradies an, beide leben in Harmonie im Einklang mit der Natur, sie sind sich Ihrer eigenen Körperlichkeit und Sterblichkeit nur bedingt bewusst. Es gibt lediglich ein Gebot Gottes und zwar nicht von dem Baum der Erkenntnis zwischen Gut und Böse zu essen. Die Versuchung kommt in Form einer Schlange, welche Wissen und Erkenntnis verkörpert. Nun kann man zu der Bibel stehen wie man will, sagt diese Geschichte doch sehr viel über die Natur des Menschen aus. Die Bibel ist aus meiner Sicht sinnbildlich und ungebunden von jeglichem zeitlichen Kontext geschrieben, es ist nicht wichtig, ob es sich in dieser Geschichte um die ersten beiden Menschen handelt, es geht vielmehr darum, welche Wandlung die beiden vollziehen.

Am Anfang sehen sich die beiden weder getrennt von Ihrer Umwelt noch sind sie sich Ihrer eigenen Körperlichkeit bewusst, sie sind rein in Ihrem Bewusstsein (unschuldig) und Leben im hier und jetzt, Gedanken über die Zukunft oder Vergangenheit spielen keine Rolle. Dieses ist im wesentlichen der Zustand nach der Geburt, ein Baby kann nicht zwischen sich selber und seiner Umwelt unterscheiden und lebt alleine in dem Moment. Nun entwickelt sich dieses Baby und wird sich langsam seiner selbst bewusst. Dieser Schritt ist sehr wichtig, denn nur so können wir lernen über unsere eigenes Handeln zu entscheiden und ein eigenes Bewusstsein (Selbstbewusstsein) entwickeln.

Nun könnte man meinen, dass diese Entwicklung von Natur aus auch die Erkenntnis zwischen Gut und Böse mit sich bringt, aber dem ist mitnichten so. Kinder beobachten und lernen von der Natur und Ihrer Umwelt, sie probieren aus, fallen hin und stehen wieder auf, aber sie werten nicht, etwas funktioniert oder nicht, sie lachen oder weinen aber sie unterscheiden nicht zwischen Gut und Böse. Diese Trennung zwischen Gut und Böse ist beigebracht und nur dann möglich, wenn wir uns auf entsprechende Werte einigen, sei es in der Familie, im Freundeskreis, in der Gesellschaft, Politik oder der Religion und Rahmenbedingungen schaffen, in denen Gut und Böse entstehen können.

In dem Moment, in dem wir anfangen zu werten, zwischen Gut und Böse zu trennen, erschaffen wir eben diesen Gegensatz. Anders gesagt, Gut und Böse können nur in einer Gesellschaft existieren, in der zwischen gut und schlecht unterschieden wird, in der es ein Konzept von Gut und Böse und eine Motivation gibt, anderen Menschen bewusst oder auch unbewusst zu schaden.

Entsprechend verhält es sich mit schlau und dumm, Kinder unterscheiden nicht zwischen schlauen und dummen Menschen, sie beurteilen weder sich selber noch andere nach Ihrem Intellekt, sie stellen Fragen und lernen aus Fehlern, sie beobachten und "kopieren" unser Verhalten. Dabei ist es weder gut noch schlecht etwas zu wissen oder eben nicht, beides trägt gleichermaßen dazu bei, sich selber und seiner Umwelt bewusst zu werden.

Dieses Selbstbewusstsein (sich selber bewusst sein) ist sehr wichtig und spiegelt sich in der Bindung zwischen einem Baby und seiner Mutter aber auch in unserer Verbundenheit zur Natur wieder, darin das wir uns selber als nicht getrennt von unserer Umwelt wahrnehmen und dementsprechend zu der Erkenntnis gelangen, dass jeder Schaden den wir im äußeren verursachen, zwangsläufig Auswirkungen auf unser inneres haben wird. Jedes Kind kann diese einfachen Prinzipien verstehen, fühlen und so ein natürliches Verständnis für Ursache und Wirkung entwickeln und dementsprechend zu handeln.

Nun schicken wir unsere Kinder in die Schule und bewerten sie danach, wie gut Sie vorgegebene Fragen mit vorgegebenen Antworten wiederholen können, "niemand" interessiert sich wirklich für die Fragen und die Antworten der Kinder, zumindest nicht als Teil des Lehrplan. Das ganze basiert auf der Idee von Wissen bzw Wissenschaft, welche in der Bibel aber auch in unserer Gesellschaft (Medizin) durch die Schlange repräsentiert wird. Im folgenden werde ich zwischen Erkenntnissen und Wissen unterscheiden, die Trennung ist sprachlich sicherlich nicht allgemeingültig aber sie ist für das Verständnis sehr wichtig. Erkenntnisse basieren auf Erfahrungen und Beobachtungen, Wissen dagegen dokumentiert eben diese und basiert auf einer Abstraktion der Natur.

Eine Erkenntnis könnte sein, dass es mir gut tut morgens einen Apfel zu essen, mich mit Freunden zu treffen und viel zu lachen. In der Wissenschaft versuchen wir nun diese Erkenntnisse/Beobachtungen zu erklären und fangen an den Apfel chemisch zu untersuchen. Das mag beim Apfel eventuell noch ganz gut klappen, wird beim lachen aber schon schwieriger und führt letztendlich dazu, dass wir ein Gesundheitssystem entwickeln, in dem der Mensch als rein körperliches Wesen betrachtet und entsprechend auch nur auf dieser Ebene behandelt werden können. Wichtig sind nur noch die chemischen Prozesse und Elemente und wie diese in Form von Medikamenten beeinflusst werden können. So wird aus einem Apfel ein Medikament und die Erkenntnis, dass mir der Apfel gut tut, geht dabei verloren.

Aufgrund dieses Paradoxons entwickeln wir uns dahin, dass wir uns immer mehr Wissen aneignen und gleichzeitig immer weniger mit diesem Wissen anfangen können, wir sehen uns als getrennt von unserer Umwelt und glauben deshalb, eben diese beherrschen zu können. Wir merken nicht, dass wir jedes mal Schaden anrichten, wenn wir gegen die Prinzipien der Natur handeln. Wir verstehen weder Ursache noch Wirkung und behandeln deshalb nur die Symptome und das nicht nur in der Medizin, sondern in allen Bereichen unserer Gesellschaft.

Unser Wissen geht dabei fast immer mit einer Wertung einher, wir betrachten etwas als gut oder schlecht und bewerten es dementsprechend. Wir erkennen nicht an, dass es für jedes Lebewesen und für jede Pflanze eine Daseinsberechtigung gibt und eben diese weder gut noch schlecht ist, sondern lediglich ein Bild der äußeren Umstände. Eine Krankheit ist für sich erst einmal weder gut noch schlecht, sie hat eine Ursache und dient der Heilung, ebenso verhält es sich mit den Unkräutern auf den Feldern, welche wiederum das Ergebnis der einseitigen Landwirtschaft sind, sie sorgen letztlich dafür, dass der Boden wieder belebt und ein Gleichgewicht in der Natur geschaffen wird.

Gott verbannte Adam und Eva aus dem Paradies, nachdem diese von dem Baum der Erkenntnis zwischen Gut und Böse gegessen hatten. Er strafte Eva mit Mühsal Kinder zu gebären und Gehorsam dem Manne gegenüber, Adam verfluchte er den Acker, mit Mühsal sollst du dich von diesem ernähren dein Leben lang, bist du wieder zu Erde werdest. Es geht hierbei um die Konsequenzen bzw Folgen der Missachtung von Gottes Geboten, diese könnten wir auch Naturgesetze oder Prinzipien nennen, dass spielt keine Rolle. Dabei handelt es sich nicht um eine Strafe im herkömmlichen Sinne, sondern um Ursache und Wirkung. Leben wir gegen diese Gebote, die Gesetze der Natur oder trennen das weibliche von dem männlichen Prinzip, dann hat das entsprechende Konsequenzen.

Mit Mühsal sollst du Kinder gebären. Die Geburt ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Momente für die Bindung zwischen Mutter und Baby und entsprechend sollte dieser Moment von Liebe, Ruhe und Geborgenheit geprägt sein, dem Vertrauen und der Sicherheit, dass alles gut sein wird. Stattdessen verkommt dieser Moment für viele Frauen immer mehr zu einem unnatürlichen und traumatischem Erlebnis. Frauen gebären mit Mühsal Ihre Kinder, wir haben unzählige Kaiserschnitte und endlose Geburten werden eingeleitet, es werden unnatürliche Ängste erzeugt und entsprechend bedeutet die Geburt für Mutter und auch das Baby jede Menge Stress.

Gehorsam dem Manne. Wir haben eine männlich dominierte Gesellschaft, nicht weil die führenden Positionen von Männern besetzt sind, sondern weil unser Denken durch männliche Eigenschaften geprägt ist. Wir nutzen und fördern fast ausschließlich unsere linke Gehirnhälfte, das logische, analytische, rationale und abstrakte und verlieren dabei das weibliche, intuitive, emotionale, mitfühlende und kreative. Diese gilt für Frauen, insbesondere für Frauen in Machtpositionen, ebenso wie für Männer, unser gesamtes Schul- und Gesellschaftssystem ist darauf ausgelegt. Gehorsam dem Manne ist der Gehorsam gegenüber der Autorität, wir ordnen uns unter und unterdrücken unsere Gefühle und Intuition.

Adam verfluchte er den Acker, mit Mühsal sollst du dich von diesem ernähren. Unsere Landwirtschaft geht zugrunde, weil wir gegen die Natur arbeiten, wir haben keine Vielfalt und sprühen Gifte auf die Felder, die Böden vertrocknen und nur mit großer Anstrengung können wir diese noch bewirtschaften. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest. Wir sind uns unserer eigenen Sterblichkeit bewusst geworden und da wir sterben werden, verliert unser Leben an Bedeutung, es hat keinen tieferen Sinn, es ist vergänglich und so versuchen wir es so lange wie möglich zu erhalten. Dabei reduzieren wir Leben auf das rein körperliche, nach dem Tod werden wir wieder zu Erde, dabei sollten wir eigentlich erkennen, dass Leben unendlich ist und immer in dem Moment, in dem hier und jetzt stattfindet.

Es gibt einen sehr empfehlenswerten Vortrag von Mark Passio über Natural Law oder auch Moral Law, den Zusammenhang zwischen unserem Denken, Fühlen und Handeln, unserem Verständnis von richtig und falsch und dessen Folgen.

https://www.youtube.com/watch?v=ASUHN3gNxWo&abchannel=MarkPassio https://www.youtube.com/watch?v=57UBuxnicOA&abchannel=MarkPassio https://www.youtube.com/watch?v=204aGDVa3Vw&ab_channel=MarkPassio

Es stellt sich nun die Frage, wie wir wieder zurück ins Paradies kommen, wie schaffen wir eine Welt, in der wir einander einander Helfen und nicht Schaden, in der wir weder unsere Umwelt noch unseren Körper und Geist vergiften, in der wir Frieden schaffen und unseren Kindern Raum zur Entfaltung geben, in der weibliche Eigenschaften wieder ein Gleichgewicht zu den männlichen bilden und in der wir im Einklang mit der Natur leben ?

Erst einmal müssen wir erkennen, dass wir in vielerlei Hinsicht in Dogmen und Überzeugungen gefangen sind und häufig gar nicht merken, dass diese weder ein Fundament haben noch hilfreich in unserem Alltag sind. Ein einfaches Beispiel ist die Idee der Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist lediglich ein Konzept, welches auf der Idee des Rechtes basiert. Es gibt kein naturgegebenes Recht ebenso wenig wie es Gleichheit in der Natur gibt. Das Recht dient im wesentlichen dazu, sich selber oder eine Gruppe von Menschen über eine andere zu stellen, die Ungerechtigkeit ist die Folge die daraus resultiert, entsprechend ist unser Rechtssystem ein System welches unweigerlich zur Ungerechtigkeit führt. Wie in der Medizin verstehen wir weder Ursache noch Wirkung und verstärken am Ende lediglich die Ungerechtigkeit (Symptome).

Ähnlich verhält es sich mit der Idee des Geldes. Geld ist ein Konzept, es ist fiktiv und erst einmal weder gut noch schlecht, wir selber entscheiden wie wir diese Idee, dieses Konzept für uns nutzen können, in seiner jetzigen Form sorgt es dafür, dass wir uns der Natur aneignen und ihr einen Wert geben. Wir sind aber nicht Besitzer der Natur sondern Teil von Ihr, indem wir der Natur einen Wert geben, so geben wir auch uns selber einen Wert und messen uns fortan lediglich anhand unserer Arbeitskraft. Wir glauben Geld wäre real und erzeugen künstliche Knappheiten, um Werte zu steigern, die es gar nicht gibt. Wir nutzen Geld als ein Instrument der Macht und Unterdrückung, wir lassen uns korrumpieren und entfernen uns so von der Natur und auch der Wahrheit.

"Bevor unsere weißen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns auch keine Diebe. Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd besaß, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte, keine Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man uns sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind." (Lame Deer)

https://www.youtube.com/watch?v=Gh-NdehdZfc&ab_channel=PabloStrong

Am Ende stellt sich immer die Frage, gibt es Konzepte oder Rahmenbedingungen in unserer Gesellschaft, die zwangsläufig dazu führen, dass wir der Natur und uns selber schaden ? Es geht um die Frage der Richtung in die wir uns entwickeln, um die Ideologien die dahinter stehen und um die Bedingungen, die wir innerhalb unserer Gesellschaft schaffen bzw geschaffen haben. Welche Konzepte liegen unserer Geselschaft zu Grunde, die zu Rassismus führen, zu Umweltverschmutzung, zu Armut und Hunger ? Ist es Zufall, dass es in unserer Gesellschaft Rassismus gibt, sind wir Opfer und die einzige Begründung darin liegt, dass es ein paar dumme Nazis gibt und wenn wir diese bekämpfen, dann ist das Problem gelöst ? Sorgt eine CO2 Steuer dafür, dass wir unsere Umweltprobleme lösen und aufhören eben diese zu verschmutzen und auszubeuten ? Lösen sich Hungerprobleme in unserer Welt durch Spendenorganisationen ? Natürlich nicht und es wäre naiv um nicht zu sagen dumm zu glauben, dass sich irgendetwas ändert, solange wir an diesen Ideen festhalten.

Es gab im Spiegel einen Artikel in Bezug auf Rassismus, dass man diesen mit den gleichen Waffen bekämpfen sollte, keinen Schritt zur Seite weichen, keinen Dialog, keine Toleranz, keine Akzeptanz, den gegenüber als Feindbild. Links ist gut und rechts ist schlecht, links bedingt allerdings rechts, links bedingt einer Gesellschaft, die sich in links und rechts spalten lässt und letztlich bedient sich links auch immer der selben faschistischen Methoden, begründet mit der moralischen Rechtfertigung für das richtige, für das gute einzustehen und entblößt sich seinem eigenen Faschismus, der sich in seinem Wesen nicht von Rassismus unterscheidet. Die Antifa wird niemals Rassismus Probleme lösen, weil Ihre Ideologie und Ihr Wesen im Kern selbst faschistisch ist, so gut die Intentionen auch sein mögen, so sehr zeugen diese von Ignoranz und Naivität und werden daher niemals zum Erfolg führen.

"If a nation expects to be ignorant and free, in a state of civilization, it expects what never was and never will be. If we are to guard against ignorance and remain free, it is the responsibility of every American to be informed." - Thomas Jefferson

https://www.youtube.com/watch?v=RCzWQ92w20&t=4967s&abchannel=noworldorder555

Welche Konzepte gibt es in Bezug zu Covid ? Welche Ideen stecken hinter der Pandemie und welche Bedingungen haben wir ? Allen Maßnahmen die getroffen wurden und werden, basieren im wesentlichen auf Angst, die Angst vor Viren, vor Krankheiten, die Angst jemanden anstecken zu können und letztendlich die Angst vor dem Tod. Dem zugrunde liegt ein materielles Verständnis von Leben und Tod, von der Natur, der Idee Materie als Teilchen und nicht als ganzes zu betrachten, die Natur als getrennt und demzufolge Viren isoliert als Ursache einer Krankheit zu sehen, kurz gesagt ein materialistisches Weltbild.

Gleichzeitig unterliegt unsere Wissenschaft der Idee der Messbarkeit und der Kontrolle über die Natur, ungeachtet der Tatsache, dass eine Beobachtung bzw Messung immer das Ergebnis beeinflusst. Da wir davon ausgehen, dass sich die Natur lediglich aus Teilchen zusammensetzt, können wir diese kontrollieren oder auch selber erschaffen, in Form von genetisch veränderten Pflanzen, selbiges gilt aber natürlich auch für den Menschen. Wenn wir versuchen unsere Genetik zu verändern, dann ist es nur logisch, dass wir selbiges auch mit unserem Bewusstsein und unseren Gedanken versuchen, so fördert zum Beispiel Elon Musk die Entwicklung von Chips im Gehirn, um so eine Schnittstelle zwischen künstlicher und natürlicher Intelligenz zu bilden, gleichzeitig bringt er genügend Satelliten in die Erdumlaufbahn, um diese miteinander zu vernetzen.

Technologien dieser Art werden logischer Weise dazu führen, dass wir zum einen unsere eigene Identität verlieren, eigenständiges Denken wird durch die Verschmelzung mit künstlicher Intelligenz immer schwieriger, zum anderen werden sie Voraussetzung sein, um überhaupt an einem gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Wir bauen uns eine Matrix auf, in der wir uns selber durchgehend überwachen, testen und messen und anhand dieser Messdaten unsere Leistungsfähigkeit bewerten und entsprechend Entscheidungen treffen bzw treffen lassen. So sagt Elon Musk zum Beispiel, dass es zu einem gewissen Zeitpunkt unmöglich sein wird, Realität und Simulation zu unterscheiden, man könnte aber auch sagen, wir werden unfähig sein zwischen gemessener und erfahrener Realität zu unterscheiden, zwischen der Projektion und dem Selbst.

https://lbry.tv/@corbettreport:0/transhumanismandyou:7 https://lbry.tv/@MaverickTV:3/Human-2.0-A-Wake-Up-Call-To-The-World-(1):e

Bill Gates fördert neben all den Impfungen auch die Entwicklung von Gene Drive, einer Technologie zur künstlichen Depopulation einer Spezies durch Vererbungs eines genetischen Footprints, Technologien zur Kontrolle der Fruchtbarkeit, sei es über Impfungen oder implantierte Chips oder auch die Entwicklung künstlicher Muttermilch. Er fördert Programme wie ID2020, Planned Parenthood oder Gavi, hält Anteile an Gentech Firmen wie Monsanto und fördert Programme wie die "grüne Revolution" in Afrika, welche vorgibt die lokale Landwirtschaft zu stärken, während sie diese aber lediglich in die Hände von Gentech Firmen legt und die Farmer in deren Abhängigkeit treibt. Über Generationen kultivierte Pflanzen werden durch GMOs ersetzt, mit der absurden Idee, diese könnten besser an die äußeren Umstände angepasst sein als die über Jahrtausende natürlich kultivierte Pflanzen. Dabei geht es nicht darum mit dem Finger auf Bill Gates oder Elon Musk zu zeigen, sie verfolgen eine Ideologie der Wissenschaft, der Selektion und Auslese, der Messbarkeit und Kontrolle über die Natur, eventuell haben diese Menschen durch Ihr abstraktes Weltbild einfach nur Angst vor dem Tod, sehen sich getrennt von Ihrer Umwelt und versuchen diese deshalb zu kontrollieren. Wir müssen uns aber dieser Entwicklung bewusst sein um entscheiden zu können, ob dieses die Zukunft ist, so wie wir sie uns vorstellen oder nicht und inwieweit wir selber diese Ideologie fördern und mit antreiben.

https://lbry.tv/@RainFace:8/The-Corbett-Report---Bill-Gates:a https://www.youtube.com/watch?v=s2jHpyJAHCU&ab_channel=WallStreetJournal

Normalerweise sprechen wir von einer natürliche Selektion oder Auslese, nun haben wir es aber viel mehr mit einer künstlichen Selektion durch den Menschen selber zu tun, welche getrennt von der natürlichen Evolution betrachtet werden muss, da sie auf Grundlage einer Abstraktion und entgegen der Natur stattfindet, die Natur schafft immer ein natürliches Gleichgewicht, der Mensch stört eben diese Gleichgewicht empfindlich, mitunter weil wir Gleichgewicht und Gleichheit verwechseln.

Die Idee bzw Ideologie der Evolution und der natürlichen Auslese ist weitgehend anerkannt, basiert aber auf falschen Annahmen und Beobachtungen, so entwickelt sich die Natur nur bedingt evolutionär, wir Menschen entwickeln evolutionär, sondern passt sich vielmehr fließend den äußeren Umständen an, sie entsteht immer aus einer Notwendigkeit heraus. Die Lösung besteht dabei bereits vor der Veränderung bzw liegt in der Veränderung, sie wird in diesem Moment sichtbar und ist niemals fehlerhaft, ist die entsprechende Antwort auf die äußere Veränderung. So gab es Experimente mit Pyramiden, deren Geometrie ein Energiefeld erzeugt, welches sich messen lässt und Einfluss auf die unmittelbare Umgebung hat. Dieses Energiefeld kann sich zum Beispiel auf die Flora und Fauna der unmittelbaren Umgebung auswirken, bereits ausgestorbene Pflanzen fangen wieder an zu wachsen, ähnliches lässt sich beispielsweise auch bei den Forschungen des Urzeitcodes beobachten. Letztendlich ist Materie manifestierte Energie, ändert sich diese Energie, die Frequenzen der Umgebung, ändert sich auch die Materie entsprechend.

https://www.znakovi-vremena.net/en/alexander-golod.htm

https://www.bitchute.com/video/cwNdMtDcFEk6/

Ebenso wenig setzt sich der stärkere in der Natur durch, auch das ist eine falsche Betrachtungsweise, welche wir auf unsere Gesellschaft übertragen und die sich im Gegeneinander und Wettbewerb widerspiegelt. Sie mag isoliert und im kleinen betrachtet noch zutreffen, aber nicht im gesamten Bild. Die Natur funktioniert einzig und alleine in der Gemeinschaft, in der Symbiose der unterschiedlichen Lebensformen, welche ein geschlossenes Ökosystem bilden. Jede Lebensforms hat seine Daseinsberechtigung und steht weder über noch unter noch neben einer anderen Lebensform, der Fuchs setzt sich weder gegenüber dem Hasen, der Eule, dem Baum oder dem Fluss durch, sie bilden gemeinsam ein natürliches Gleichgewicht.

Unsere falsche Betrachtungsweise der Natur führt dazu, dass wir versuchen das vermeintlich schlechte und fehlerhafte heraus zu selektieren. Während der Begriff der Eugenik aufgrund der Vergangenheit zurecht sehr negativ belastet ist, befürworten viele Menschen die Wissenschaft der Genetik, dabei handelt es sich letztendlich um ein und dieselbe Idee. Während wir zumindest vorgeben, behinderten Menschen helfen, diese zu fördern und schützen zu wollen, so haben wir erstaunlich wenig Probleme mit der Idee, ein ungeborenes Leben aufgrund einer möglichen Behinderung oder auch aus anderen Gründen abtreiben zu lassen. Künstliche Befruchtung, Klonen, Designer Babies, Transgender und erfundene Geschlechter, all das ist bereits mehr oder weniger akzeptiert, ohne das uns die zugrunde liegende Ideologie und Ihre Lebensverachtenden Implikationen tatsächlich bewusst sind. Die Ursprünge der Organisation Planned Parenthood gehen beispielsweise auf die von Margaret Sanger gegründete American Birth Control League zurück. Sie kann wie folgt zitiert werden:

"The most merciful thing that the large family does to one of its infant members is to kill it"

"No woman shall have the legal right to bear a child, and no man shall have the right to become a father, without a permit.

Was würde passieren, wenn wir unsere Kinder ohne den Einfluss von all diesen Konzepten in Liebe und Geborgenheit, in einer funktionierenden Gemeinschaft großziehen würden ? Ohne Einfluss von Hollywood oder einer sexualisierten Musikindustrie, ohne künstlichen Wettbewerb und der Idee, allem einen Wert zu geben, sei es die Bewertung in der Schule oder der Preis im Supermarkt, ohne die Idee von Macht, Status und Erfolg. Ohne Angst vor fremden Menschen oder diese nach Ihrem Aussehen oder Intellekt zu bewerten, ohne Angst vor Krankheit und Tod, ohne Angst vor Veränderung. Ohne Werbung und der Illusion, sich glücklich kaufen zu können, ohne Models, die uns falsche Schönheitsideale vorgeben, ohne Politiker, die uns fortwährend belügen, ohne Schauspieler, die uns unser Leben vorspielen.

Würden Kinder auch dann zu Erwachsenen heranwachsen, die bewusst oder unbewusst der Natur und Ihren Mitmenschen schaden, um einen Vorteil daraus zu erlangen, würde es eine Motivation dafür geben, andere Menschen zu täuschen oder auszunutzen ? Würde es überhaupt ein Verständnis, ein Konzept von Gut und Böse, von Macht, Status und Erfolg geben ? Stellen wir uns einfache Fragen, ohne diese bestehenden Konzepten zu unterlegen, welche Antworten bekommen wir ?

Warum benötigen wir unser eigenes Auto ?

9 von 10 Autos könnten eigentlich problemlos wegfallen, ohne das etwas verloren wäre, zumal wir diese in den meisten Fällen nur dazu nutzen, um auf die Arbeit oder zum Supermarkt zu fahren. Unsere Arbeit wäre ohne Geld ebenfalls in 9 von 10 Fällen überflüssig und macht uns in 9 von 10 Fällen keinen Spaß. Wir fahren 500 Meter zum nächsten Supermarkt, um etwas zu kaufen, das wir in 9 von 10 Fällen gar nicht benötigen und nur deshalb kaufen, weil wir nichts besseres mit unserer Zeit anfangen zu wissen, letztlich handelt es sich dabei viel mehr um eine Kompensation eines unerfüllten Leben. Warum also nicht nur die besten Autos herstellen und diese offen jedem zur Verfügung stellen ? Autos stehen hierbei lediglich sinnbildlich und müssen auch nicht unbedingt in einen "Gemeinbesitz" übergehen, eventuell gibt is besser Lösungen,in jedem Fall benötigen wir nur einen Bruchteil.

Warum benötigen wir Schlösser ?

Eine funktionierende Gemeinschaft benötigt keine Schlösser, keine Schutz des eigenen Besitzes, Eigentum würde selbstverständlich von jedem in der Gemeinschaft respektiert. Die Tatsache, das wir eben diesen in unserer Gesellschaft schützen müssen zeigt uns, dass wir keine funktionierende Gemeinschaft haben. Mehr Schutz führt nicht zu mehr Sicherheit sondern das Gegenteil ist der Fall, je mehr wir versuchen uns und unseren Besitz zu schützen, desto weniger Freiheit und Sicherheit werden wir haben.

Warum benötigen wir unterschiedliche Klassen ?

Ebenso ist es ein Zeichen einer nicht funktionierenden Gesellschaft, wenn wir Güter und Leistungen in unterschiedliche Klassen unterteilen, rein logisch dürfte es keine Produkte oder Leistungen zweiter oder dritter Klasse geben, würde es doch implizieren, dass wir es auch mit Menschen zweiter und dritter Klasse zu tun haben. Menschen werden in Klassen verschiedener Wertigkeit unterteilt und verfügen somit auch über unterschiedliche Rechte und Privilegien. Eine solche Gesellschaft kann niemals als Gemeinschaft funktionieren.

Dieses wird uns meist nur dann bewusst, wenn wir selber davon betroffen sind, unsere Arroganz die wir beispielsweise gegenüber sogenannten Entwicklungsländern an den Tag legen, dagegen weniger. Unsere Arroganz wenn wir in unserem Wohlstand über vermeintliche Entwicklungshilfen entscheiden, über den Zugang zu Wasser während wir deren Wasser abgefüllt in Flaschen in unserem Supermarkt kaufen können, unsere Arroganz uns selber als entwickelt und den anderen als nicht entwickelt zu betrachten. Spendenorganisationen sind ein Spiegelbild dieser Fehlentwicklung und führen nie zu einer signifikanten Verbesserung in den jeweiligen Ländern.

Ein Sprichwort aus Afrika und die gleichnamige Initiative von Michael Tellinger "Ubuntu" besagt so viel wie "I am who I am because of who we all are". Ich bin, weil wir (alle) sind. Es geht einem nur dann gut, wenn es allen gut geht. Nur wenn etwas im Sinne der Gemeinschaft ist und keinen Schaden verursacht, ist es auch sinnvoll. Dieser Ansatz würde beispielsweise den Einsatz von Pestiziden oder Gentechnik vollkommen ausschließen, den Einsatz von toxischen Medikamenten oder Tierversuche.

"Ubuntu [...] speaks of the very essence of being human. [We] say [...] "Hey, so-and-so has ubuntu." Then you are generous, you are hospitable, you are friendly and caring and compassionate. You share what you have. It is to say, "My humanity is caught up, is inextricably bound up, in yours." We belong in a bundle of life. We say, "A person is a person through other persons."

[...] A person with ubuntu is open and available to others, affirming of others, does not feel threatened that others are able and good, for he or she has a proper self-assurance that comes from knowing that he or she belongs in a greater whole and is diminished when others are humiliated or diminished, when others are tortured or oppressed, or treated as if they were less than who they are." - Desmond Tutu

https://tube.kenfm.de/videos/watch/751928e7-d84c-4595-90a3-fea25d918711

Es gibt das Venus Projekt von Jacque Fresco, der Entwurf einer auf den Bedürfnissen und Ressourcen basierenden Gesellschaft ungebunden von Wachstum und Geld. Dem Wissen, dass wir über das Know How und die entsprechenden Ressourcen verfügen, jedem Menschen auf diesem Planeten ein lebenswertes Leben zu ermöglichen, ohne dieses in Abhängigkeit von Arbeit, Leistung oder Geld zu stellen. Technologie und Wissen sollte dazu genutzt werden, einen höheren Lebensstandard bei gleichzeitig weniger Arbeit zu ermöglichen. Warum arbeiten wir 8 Stunden am Tag, wenn 2 Stunden reichen würden, der Lebensstandard dennoch höher wäre und wir die Natur nicht in dem Maße belasten würden, mit dem Unterschied, Entscheidungen nach Bedürfnissen und nicht nach Interessen zu treffen.

"The only limitations on the future of the humankind are those we impose upon ourselves" - Jacque Fresco

"We should do away with the absolutely specious notion that everybody has to earn a living. It is a fact today that one in ten thousand of us can make a technological breakthrough capable of supporting all the rest. The youth of today are absolutely right in recognizing this nonsense of earning a living. We keep inventing jobs because of this false idea that everybody has to be employed at some kind of drudgery because, according to Malthusian Darwinian theory he must justify his right to exist. So we have inspectors of inspectors and people making instruments for inspectors to inspect inspectors. The true business of people should be to go back to school and think about whatever it was they were thinking about before somebody came along and told them they had to earn a living." - Buckminster Fuller

https://www.youtube.com/watch?v=YfmX6GalvX0&ab_channel=JonathanBird

Ein weiteres Beispiel ist Local Futures und die Idee der Economics of Happiness von Helena Norberg-Hodge, der Gedanke wieder lokale Gemeinschaften zu stärken und diese von der Abhängigkeit globaler Märkte zu lösen. Wieder die Gemeinschaft, die lokale Landwirtschaft und die Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund zu stellen und so eine Grundlage für die eigene Unabhängigkeit zu schaffen. Armut ist eine direkte Folge der globalisierten Märkte, die Profiteure dieser Märkte sind die großen Unternehmen, nicht die einfache Bevölkerung.

Wohin wollen wir ? Ziel muss es immer sein eine friedliche Welt zu schaffen, eine Welt in der es weder Anreiz noch Motivation dafür gibt, einer anderen Person zu schaden, diese zu täuschen oder zu belügen ? Eine Welt in der wir uns nicht spalten lassen, sondern ein gemeinsames Bewusstsein und eine Verbundenheit zu der Natur entwickeln, in der Kinder frei aufwachsen und sich entfalten können. Entscheidungen müssen im Sinne der Gemeinschaft getroffen werden, Kinder müssen die Möglichkeit haben, ein natürliches Verständnis für das richtige und falsche entwickeln, lernen sich der Konsequenzen Ihres Handeln bewusst zu werden, denn nur so können sie später auch gute Entscheidungen treffen und Verantwortung für diese übernehmen.

Wie kommen wir dorthin ? Ist es hilfreich, handelnden Personen zur Verantwortung zu ziehen, diese gegebenenfalls vor Gericht zu stellen und zu verurteilen ? Würden diese Personen etwas daraus lernen, würde unsere Gesellschaft eine bessere werden ? Wer entscheidet was Recht und was Unrecht ist, wo ziehen wir die Grenze und wie sieht es mit den Menschen aus, die bei diesem Spiel einfach mitspielen ? Helfen uns Demonstrationen, sollten wir uns politisch organisieren oder einfach nur informieren ? Welche dieser Schritte sind mit den übergeordneten Zielen vereinbar ?

Die Antworten auf diese Fragen sind nicht so einfach, da Sie zum Teil im Widerspruch zu stehen scheinen. Wir sind in einer Situation, in der wir sehr weit davon entfernt sind, die Ursachen unserer Probleme auch nur ansatzweise zu verstehen, in der es nahezu unmöglich scheint, alle Menschen mit einzuschließen, da wir als Gesellschaft sehr gespalten zu sein scheinen. So kann es durchaus richtig sein, handelnden Personen zur Verantwortung zu ziehen, diese gegebenenfalls vor Gericht zu stellen um so einen größeren Schaden abzuwenden oder beispielsweise unsere Kinder vor Maßnahmen zu schützen. Diese Mittel dürfen aber nur dazu dienen um Schaden abzuwenden, nicht aber um Vergeltung oder Bestrafung auszuüben, das Ziel muss weiterhin sein, alle Menschen mit einzuschließen.

"Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen"

Der wichtigere Teil der Veränderung liegt allerdings an uns selber. Wir müssen weg von dem Gedanken die Welt im äußeren müsse sich ändern, hin zur eigenen Verantwortung, Veränderung durch ein selbstbestimmten Leben, der Selbstliebe, sich selbst anzuerkennen und wertzuschätzen, denn nur dann können wir Gefühl auch auf unsere Umwelt und unsere Mitmenschen übertragen. Wir können andere Menschen nicht so einfach ändern und wenn, dann vornehmlich durch Manipulation, Manipulation sollte aber weder Ziel noch Mittel zum Zweck sein. Die Möglichkeit eigene Entscheidungen treffen zu können und Verantwortung für diese zu übernehmen ist Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und freies Leben, werden wir in dieser Entscheidung beeinflusst oder manipuliert, so sind wir nicht mehr selbstbestimmt. Wir geben allerdings viel lieber Verantwortung ab, lassen Entscheidungen für uns treffen und führen demzufolge auch kein selbstbestimmtes Leben, so ermöglichen wir es einer Hand voll Menschen, Macht auszuüben und Freiheiten einzuschränken.

https://www.youtube.com/watch?v=TUB4iw9LajM&abchannel=JohnStJulienBabaWanyama https://www.youtube.com/watch?v=LXiSPpfM54&ab_channel=TheCanuckdian

Nun wird es in einer Gemeinschaft immer der Fall sein, dass Entscheidungen und Vereinbarungen getroffen werden müssen, es ist daher unumgänglich, dass wir auch Verantwortung abgeben. Es muss Regeln für ein funktionierendes Zusammenleben geben, diese müssen allerdings im Sinne der Gemeinschaft sein und dürfen nicht dem Interesse einzelner dienen. Wir befinden uns in einer Zeit, in der wir uns als Gesellschaft transformieren werden, die Frage wird sein, wofür wir uns entscheiden werden. Verbleiben wir in der Angst und versuchen aus dieser heraus, die Welt um uns herum zu kontrollieren oder lösen wir uns von dieser Angst. Nur wenn wir in Angst leben, benötigen wir Kontrolle, sind wir nicht in der Lage die Dinge um uns herum zu kontrollieren, so verlangen wir nach mehr Kontrolle, Sicherheit und Überwachung. Verbleiben wir in dieser Angst, dann gibt es nur eine Richtung in die wir gehen können, lösen wir uns aber von dieser Angst, so bietet die aktuelle Situation eine große Chance zum Guten. Etwas, dass uns eventuell auch ein wenig Hoffnung geben sollte, die Menschen die vermeintlich am meisten Macht besitzen sind gleichzeitig die Menschen, die auch am meisten Angst haben eben diese zu verlieren und entsprechend an Ihrer Macht und Kontrolle festhalten müssen. Sie haben am Angst vor dem Tod und wahrscheinlich auch vor dem Leben und streben deshalb nach der Kontrolle über eben dieses. Lösen wir uns als Gesellschaft von dieser Angst, wäre es auch und gerade für diese Menschen eine riesen Befreiung, denn gerade für diese Menschen ist es nahezu unmöglich, sich selber aus Ihrer Position zu befreien.